DarkOrbit – Epische Weltraumschlachten im Browser
Moin Zocker! Chris hier mit einem echten Veteran unter den Browsergames. DarkOrbit ist schon seit über 15 Jahren am Start und immer noch einer der besten Weltraum-Shooter, die ihr kostenlos im Browser zocken könnt. Das Spiel von Bigpoint hat Millionen von Piloten durch die Galaxie geschickt – und das nicht ohne Grund.
Die Grundlagen: Drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft
In DarkOrbit startet ihr als Neuling-Pilot und müsst euch zunächst für eine von drei Firmen entscheiden: Mars Mining Operations (MMO), Earth Industries Corporation (EIC) oder Venus Resources Unlimited (VRU). Diese Wahl ist verdammt wichtig, denn sie bestimmt eure Verbündeten und Feinde für den Rest des Spiels. Jede Fraktion hat ihre eigenen Maps und kämpft erbittert gegen die anderen beiden.
Das Coole daran: Ihr seid nicht nur gegen NPCs unterwegs, sondern vor allem gegen echte Spieler aus der ganzen Welt. PvP steht hier ganz klar im Vordergrund, auch wenn Anfänger erstmal in geschützten Bereichen lernen können.
Schiffe und Ausrüstung: Von der Rostlaube zum Schlachtkreuzer
Am Anfang fliegt ihr eine popelige Nostromo – quasi die Rostlaube unter den Raumschiffen. Aber keine Sorge, das wird schnell besser. Mit jedem Level schaltet ihr stärkere Schiffe frei, von der wendigen Leonov bis hin zu den massiven Goliath-Schlachtschiffen, die richtig was wegstecken können.
Die Ausrüstung macht den Unterschied: Laser, Raketen, Schilde, Generatoren – alles lässt sich upgraden und konfigurieren. Mein Tipp für Neulinge: Investiert am Anfang vor allem in bessere Laser und Schilde. Die Geschwindigkeit kommt später.
Das Upgrade-System ist dabei ziemlich komplex. Ihr sammelt verschiedene Ressourcen wie Prometium, Endurium und Terbium, die ihr dann für Verbesserungen einsetzt. Dazu kommen noch spezielle Items wie Logfiles oder Schaltkreise, die bei Kämpfen droppen.
Maps und Gebiete: Vom sicheren Hafen ins Kriegsgebiet
Die Spielwelt ist clever aufgeteilt. Als Anfänger startet ihr in den unteren Maps (1-1, 1-2, etc.), wo ihr relativ sicher vor anderen Spielern seid. Hier könnt ihr NPCs jagen und eure ersten Credits verdienen. Die richtig fetten Belohnungen gibt es aber erst in den oberen Maps und vor allem in den 4er-Karten – dort herrscht allerdings Krieg pur.
Besonders spannend sind die Portals zwischen den Maps. Hier lauern oft andere Spieler und warten auf leichte Beute. Als Neuling solltet ihr diese Bereiche meiden, bis ihr entsprechend ausgerüstet seid.
Kampfsystem: Skill trifft auf Ausrüstung
Das Kampfsystem in DarkOrbit ist überraschend tiefgehend. Klar, ihr klickt auf Gegner und ballert drauf, aber es gibt viel mehr zu beachten. Verschiedene Munitionstypen sind gegen verschiedene Ziele effektiver, das Timing von Raketen und speziellen Fähigkeiten entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.
Mein Geheimtipp: Lernt das „Driften“. Dabei nutzt ihr die Trägheit eures Schiffes, um schwieriger getroffen zu werden, während ihr selbst weiter feuern könnt. Das macht den Unterschied zwischen Neuling und Pro aus.
Die NPCs sind dabei nicht nur Kanonenfutter. Aliens wie Interceptor oder Battleray können auch erfahrenen Piloten gefährlich werden, vor allem wenn sie in Gruppen auftreten.
Events und Belohnungen: Immer was los
Bigpoint hält DarkOrbit mit regelmäßigen Events am Leben. Da gibt es Invasionen von besonders starken Aliens, Double-Erfahrungswochenenden oder spezielle Sammelaktionen. Diese Events sind Gold wert, weil ihr dort oft seltene Ausrüstung oder massig Erfahrung abstauben könnt.
Besonders die Galaxy Gates sind erwähnenswert – das sind spezielle Dungeons für Gruppen, wo ihr gegen Wellen von Aliens kämpft und am Ende fette Belohnung kassiert. Allerdings braucht ihr dafür schon eine ordentliche Ausrüstung und am besten ein paar Kumpels.
Community und Clans: Gemeinsam stark
Alleine kommt ihr in DarkOrbit nicht weit. Das Spiel lebt vom Zusammenspiel in Clans (hier Companies genannt). In einer guten Company findet ihr Schutz vor Gegnern, könnt gemeinsam stärkere Gegner angreifen und profitiert von den Erfahrungen der Veteranen.
Die Community ist international und entsprechend bunt gemischt. Deutsche Spieler findet ihr vor allem auf dem deutschen Server, aber die internationalen Server bieten oft mehr Action. Der Chat kann manchmal etwas rau werden – das gehört bei Shootern aber dazu.
Free-to-Play mit Haken
DarkOrbit ist kostenlos, aber – und das ist ein großes Aber – der Fortschritt ohne echtes Geld ist schmerzhaft langsam. Premium-Munition, bessere Schiffe und nützliche Booster kosten Uridium, die Premium-Währung. Klar könnt ihr Uridium auch erspielen, aber das dauert ewig.
Trotzdem: Als Casual-Spieler könnt ihr durchaus Spaß haben, ohne Geld auszugeben. Es dauert nur deutlich länger, bis ihr konkurrenzfähig werdet.
Fazit: Weltraum-Action für Hartgesottene
DarkOrbit ist kein Spiel für Warmduscher. Die Lernkurve ist steil, der Konkurrenzkampf brutal und ohne Geduld oder Geldbeutel wird’s zäh. Aber wenn ihr auf PvP-Action und Weltraum-Atmosphäre steht, gibt’s wenig Besseres im Browser. Die Community ist nach all den Jahren immer noch aktiv, die Entwickler bringen regelmäßig Updates und die Kämpfe können richtig episch werden.
Mein Rat: Probiert es aus, aber geht mit realistischen Erwartungen ran. Plant mindestens ein paar Wochen ein, bis ihr richtig reinkommt.